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Gebietsgrenzen und lokale Demokratie
aufwaerts

Die Einteilung in 2 500 Städte und Landgemeinden, die bei der Einführung der Gemeindeordnungen von 1862 vosgenommen wurde, gründete sich auf die alten Grenzen der Kirchengemeinden. In den Jahren 1952 und 1962 bis 1974 wurden Gebietsreformen durchgeführt. Einer der wichtigsten Gründe dafür war die große Bevölkerungsabwanderung vom Lande nach den größeren Städten, die in diesen Jahren in Schweden stattfand und die finanzielle Tragkraft der kleineren Gemeinden aushöhlte. Gleichzeitig wurde die Stadt als Verwaltungsbegriff abgeschafft. 1996 gibt es 288 Gemeinden und 23 Provinziallandtage in Schweden. Die Zusammenlegungen haben positive Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen und die Verwaltung gehabt, während die stark verringerte Zahl von gewählten Gemeindevertretern eine negative Folge ist.

Das Kommunalgesetz von 1991 legt die Rahmen für die kommunale Tätigkeit fest und ist u.a. geschaffen worden, um die lokale Selbstverwaltung zu stärken. Im Gesetz wird betont, wie wichtig es ist, daß den Einwohnern die Möglichkeit gegeben wird, den Entscheidungsprozeß in der Gemeinde zu verfolgen und auf ihn Einfluß zu nehmen. Die lokalen Parteiosganisationen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die in den gewählten Versammlungen vertretenen Parteien erhalten staatliche Zuschüsse.

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