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Getreide und Heu machen
den größten Teil des Ertrags der in Schweden bebauten Ackerflächen aus. Etwa 42% des
Ackerlandes werden für den Getreideanbau benutzt, meist Gerste, Weizen und Hafer. Die
Erträge sind in den verschiedenen Gegenden recht unterschiedlich von einem
Durchschnittsertrag von 5 500 kg Gerste pro Hektar in den südschwedischen Ebenen bis 2
000 kg pro Hektar im Norden. Die
unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in verschiedenen Teilen des Landes haben
Einfluß auf die Wahl der Pflanzen. Heu, Grünfutter und Futtergetreide werden
hauptsächlich im Norden angebaut. Die Brotgetreideproduktion ist in den südschwedischen
Ebenen konzentriert. Der Anbau von Leinsaat und Raps erfolgt hauptsächlich in Mittel- und
Südschweden. Kartoffeln werden überall angebaut, aber der Ertrag pro Hektar weist
bedeutende Unterschiede im Norden bzw. Süden auf. Zuckerrüben werden hauptsächlich in
den allersüdlichsten Gegenden Schwedens angebaut. |