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Analyse der schwedischen Landwirtschaft
aufwaerts

Schweden ist der Fläche nach eins der größten Länder Europas. Etwa die Hälfte der Bodenfläche ist bewaldet. Mehr als ein Drittel des Landes besteht aus Gebirge, Seen und Mooren, und weniger als ein Zehntel der Gesamtfläche Schwedens —ca. 3 Mio. ha — wird für den Ackerbau genutzt.

Schweden hat ein verhältnismäßig günstiges Klima, wenn man seine nördliche Lage bedenkt. Die Voraussetzungen für die Landwirtschaft in den nördlichen bzw. südlichen Teilen des Landes unterscheiden sich jedoch recht erheblich voneinander. Ganz unten im Süden beträgt die Vegetationsperiode 240 Tage, während sie im hohen Norden unter 120 Tagen liegt. Das Klima in Mittel- und Südschweden kann als temperiert bezeichnet werden. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Durchschnitt 600 mm.

Die schwedische Landwirtschaft hat seit 1990 einen ziemlich umfassenden Strukturwandel durchgemacht. Das Ziel der agrarpolitischen Reform, die Anfang des Jahrzehnts eingeleitet wurde, war, eine Deregulierung des landwirtschaftlichen Sektors in die Wege zu leiten. Nach dem schwedischen Beitrittsantrag zur EG im Juli 1991 waren die Veränderungen zunehmend darauf gerichtet, Schweden für den Gemeinsamen Markt der Europäischen Union vorzubereiten, der Schweden am 1. Januar 1995 beitrat.

Im einzelnen informieren wir über folgende Aspekte der schwedischen Landwirtschaft:

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