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In der Gesundheits- und
Krankenpflege sind gut 300.000 Personen beschäftigt, was ungefähr 13 % aller
Erwerbstätigen im Lande entspricht. Die Zahl der Beschäftigten im Sektor ist in den
letzten Jahren gesunken, u.a. als Folge wirtschaftlicher Drosselung und von Veränderungen
in der Pflegearbeit. Die Entwicklung geht in Richtung auf einen immer größeren Anteil an
Ärzten und Krankenschwestern, auf Kosten von Personal mit kürzerer Ausbildung. Es besteht ein gewisser Mangel an Krankenschwestern,
besonders mit Spezialausbildung. Was die Zahl der Ärzte betrifft, hat sich jetzt ein
kleiner Überschuß bemerkbar gemacht; gleichzeitig ist es schwierig, Ärzte für
bestimmte Gegenden im Lande und für gewisse Spezialitäten zu rekrutieren. Wenn man die
Zahl der in Schweden ansässigen Ärzte mit schwedischer Approbation im Alter von
höchstens 67 Jahren zugrundelegt, beträgt die Ärztequote 1 Arzt auf 340 Einwohner.
Neben den Ärzten und dem Pflegepersonal im
öffentlichen Gesundheitswesen gibt es ca. 2.500 privat praktizierende Ärzte und 3.500
privat praktiziernde Krankengymnastinnen und -gymnasten (von denen jedoch ein großer Teil
keine Ganzzeitbeschäftigung hat). Sie werden von den Provinziallandtagen pro Besuch nach
einer vom Staat festgelegten Gebührenordnung bezahlt. Das Monatsgehalt für einen
Krankenhausarzt mit Facharztqualifikation beträt im Durchschnitt 31.500 skr. Eine
Krankenschwester verdient ungefähr 13.600 skr im Monat.
Chef auf der Klinikebene ist fast ohne Ausnahme ein
Arzt, der die Verantwortung für die Gesamtleitung hat. Dies bedeutet die Verantwortung
sowohl für die medizinische Tätigkeit wie für Verwaltung, Finanzen und Personal. |